Mehr braucht mehr!

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    #SuE 2022 NRW

    ver.di erhöht den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber

    Aufwertung der Sozialen Arbeit - Mehr braucht mehr!
    Tübingen, 2. Mai 2022 Privat ver.di erhöht den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber  – Keine Bewegung in den ersten beiden Verhandlungsrunden


    Keine Bewegung in den ersten beiden Verhandlungsrunden

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste in NRW am Donnerstag, den 28.04.2022 zum Warnstreik aufgerufen. Auf drei regionalen Kundgebungen in Dortmund (3500 Teilnehmer), Essen (3000 Teilnehmer) und Köln (3500 Teilnehmer) demonstrierten über 10 000 Streikende, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Viele Einrichtungen in den Sozial- und Erziehungsdiensten blieben an diesem Tag geschlossen oder hatten einen Notbetrieb.

    „Die Situation in der sozialen Arbeit spitzt sich nicht erst seit der Pandemie dramatisch zu. Arbeit am Limit ist ein Dauerzustand der dringend durch Entlastung geändert werden muss. Die Arbeitgeber haben offensichtlich die Zeichen der Zeit nicht erkannt, deshalb erhöhen wir jetzt bis zum dritten Verhandlungstermin den Druck.“, erklärte Andrea Becker, Landesbezirksfachbereichsleiterin auf der Kundgebung in Dortmund. 

    ver.di erhöht den Druck, weil die Arbeitgeber in der letzten Verhandlungsrunde ihre Blockadehaltung beim Thema „Entlastung“ nicht aufgegeben haben und von akzeptablen Angeboten zu einer echten Aufwertung der Berufe in der sozialen Arbeit weit entfernt sind. Es braucht zusätzliche qualifizierte Arbeitskräfte und eine gute Bezahlung. „Den sich zuspitzenden Fachkräftemangel in den Berufsgruppen der sozialen Arbeit, werden wir nur durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreichen.“, so Gabriele Schmidt, Landesbezirksleiterin NRW.

    Die Streikenden wollen den Druck auf die Arbeitgeber bis zur dritten Verhandlungsrunde Mitte Mai erhöhen. Das heute bei Sonnenschein und guter Laune auf allen Veranstaltungen gelungen ist. 

    ver.di - Wir bringen Bewegung für bessere Bedingen auf die Straße und das in den nächsten Wochen!