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    ver.di setzt Warnstreiks im öffentlichen Dienst fort

    Tarifrunde ÖD 2020

    ver.di setzt Warnstreiks im öffentlichen Dienst fort

    Dienstag Einschränkungen bei der Stadtverwaltung – Kitas noch nicht betroffen
    Rabatz für gute Pflege. Bremen, 21. Juni 2017 Matthias Klump Dienstag Einschränkungen bei der Stadtverwaltung – Kitas noch nicht betroffen


    Nach 2 Verhandlungen ohne ein Angebot der Arbeitgeber setzt ver.di die Streiks auch in Köln fort. Am Dienstag, dem 6.10.2020 werden die Beschäftigten der Stadtverwaltung Köln in den Streik gerufen. Betroffen sind fast alle Ämter der Stadt. Es kann daher zu Einschränkungen oder Schließungen der Bürgerbüros, der KFZ-Zulassungsstelle, im JobCenter und in anderen Bereichen kommen. ver.di rechnet mit rund 700 Streikenden. Die städtischen Kitas sind allerdings noch nicht vom Streik betroffen.

    „Die Kolleginnen und Kollegen, die in den letzten Wochen stark belastet waren und es weiter sind, haben eine monetäre Wertschätzung verdient. Kein Angebot gleicht keiner Anerkennung“, so die Gewerkschaftssekretärin Ellen Steinhäuser. Dabei bringt Steinhäuser zahlreiche Beispiele, vom Gartenamt, dass unter Corona weiter das Stadtgrün gepflegt hat über das Jugend- und Sozialamt, Verkehrsmanagement bis hin zum Gesundheitsamt und dem Ordnungsamt, die für die Umsetzung der Corona-Regeln zuständig waren und weiter sind. „Gerade die, aber auch die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Ämtern haben in den letzten Monaten gezeigt, wie wichtig ihre Arbeit ist“, so Steinhäuser wei-ter.

    Einen wichtigen Aspekt bringt die Gewerkschafterin noch an. „Insbesondere hier in Köln sind viele Stellen nicht besetzt. Der öffentliche Dienst scheint einfach nicht attraktiv genug. Um den Fachkräftemangel zu beheben, müssen die Arbeitsbedingungen besser werden, vor allem materiell. Diese Situation geht auf die Knochen der Beschäftigten und zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger.“

    ver.di fordert für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen unter anderem eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent bzw. einen Mindestbetrag von 150 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro monatlich angehoben werden.

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