Jetzt seid Ihr dran!

    ver.di weitet Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus

    Tarifrunde ÖD 2020

    ver.di weitet Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus

    Mittwoch Streik in Köln
    junger Mann mit Warnweste und Fahne Renate Koßmann ver.di weitet Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus



    „In dem Glauben, die Beschäftigten im öffentlichen Dienst wären in der Corona-Pandemie nicht streikbereit, haben die Arbeitgeber faire Lösungen für eine Verschiebung der Tarifrunde in das Jahr 2021 abgelehnt. Jetzt zeigt sich, sie irrten, denn die Streikbewegung wächst immer mehr. In dieser Woche werden die Warnstreiks daher deutlich an Intensität zunehmen“, so Daniel Kolle, Geschäftsführer des ver.di Bezirks Köln-Bonn-Leverkusen.

    Nach Einschätzungen von ver.di werden dem Aufruf zu Warnstreiks am Mittwoch, dem 14. Oktober 2020 fast flächendeckend alle Bereiche folgen. „Wir rechnen mit der Schließung von Kindertagesstätten und einer sehr hohen Beteiligung in den Gesundheitsbereichen, wie beispielsweise Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen“, beschreibt der Gewerkschaftsvertreter die erwarteten Auswirkungen. Für kritische Bereiche wurden Notdienstvereinbarungen abgeschlossen. Betroffen vom Streik ist u.a. die Stadtverwaltung Köln, KölnBäder, JobCenter und Agentur für Arbeit, Rheinenergie, Kliniken der Stadt Köln, Sozialbetriebe Köln, LVR-Klinik Köln sowie die Stadtentwässerungsbetriebe.

    Zur steigenden Zahl der Corona-Infektionen führt Kolle aus: „Wir werden niemanden gefährden, verzichten deshalb auf Aufmärsche in der Innenstadt, halten Kundgebungen so klein und kurz wie möglich. Sollte wider Erwarten die Zahl kritisch verlaufender Fälle auf den Intensivstationen der Krankenhäuser sprunghaft ansteigen, passen wir die Warn-streikplanungen an. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst schützen auch im Streik Leben und Gesundheit, so wie sie das jeden Tag aufopferungsvoll tun.

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