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    WARNSTREIK!

    Öffentlicher Dienst

    WARNSTREIK!

    Keine Argumente, keine Bewegung – und wieder kein Angebot!
    Jetzt braucht es ein starkes Signal aus den Betrieben und Dienststellen!

    Auch die zweite Verhandlungsrunde der Tarif- und Besoldungsrunde mit dem Bund und den Kommunen wurde ohne ein Ergebnis und ohne Angebot vertagt. Die Arbeitgeber waren nicht bereit, die Höhe oder die Struktur unserer Forderung zu akzeptieren. Vor allen Dingen den geforderten Mindestbetrag lehnen sie als falsch und gefährlich ab! Sie wollen eher in den höheren Entgeltgruppen stärkere Entgeltsteigerungen ermöglichen. Damit liegen wir in zentralen Punkten fundamental auseinander! Trotz „Festtagsstimmung“ in der Wirtschaft und hohen Steuereinnahmen sind sie nicht bereit, die Arbeit im öffentlichen Dienst entsprechend zu würdigen! Wir wollen deutliche Lohnerhöhungen für alle Beschäftigten – vor allem aber die unteren und mittleren Einkommen deutlich anheben! Großen Widerstand gegen die geforderten Entgelterhöhungen leisteten die Arbeitgeber der Sparkassen, die für ihre Beschäftigten deutliche Entgelterhöhungen ohne eine fundierte Begründung ablehnen. Diese Blockadehaltung der Arbeitgeber trägt in keiner Weise zu einer Lösung bei. Jetzt muss die Antwort aus den Betrieben kommen: Wir müssen jetzt ein starkes Signal setzen und werden unsere Streiks ausweiten!

     
    Deshalb fordern wir weiterhin:

    • Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent, mindestens um 200,- Euro
    • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro
    • Laufzeit: 12 Monate
    • Unbefristete Übernahme der Auszubildenden
    • Tarifierung der bisher nicht tariflich geregelten Ausbildungs- und
    • Praktikantenverhältnisse
    • Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent

    Für die Durchsetzung dieser Forderungen müssen wir gemeinsam unsere Entschlossenheit zeigen!
    Für einen erfolgreichen Tarifabschluss ist auch eure Unterstützung erforderlich!

    Wir rufen alle Beschäftigten, Auszubildenden und Praktikant/-innen im Tarifbereich des TVöD, des TV-V, des TV-N und des TV-BA in den Städten Köln, Bonn und Leverkusen und der Kommunen und Kreisverwaltungen im Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Kreis Euskir-chen, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis

    • am Mittwoch, den 21. März 2018 zum ganztägigen* Warnstreik auf!
      *im Fall von Schichtdienst von Beginn der Frühschicht am 21.3.2018 bis zum Ende der Spätschicht in der Nacht zum 22.3.2018

      Treffpunkte:
    • 08:00 Uhr - Scheidtweiler Straße, Köln
    • ab 08:00 Uhr - Hans-Böckler-Platz, Köln
    • ab 08:00 Uhr - Wiener Platz, Köln