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    Wohnen in Köln

    Politische Runde

    Wohnen in Köln

    Unter dem Leitgedanken „Zukunftsgerecht“ lud der neugegründete ver.di-Ortsverein Köln am 5. November 2018 zu seiner ersten Veranstaltung ins Bürgerzentrum Deutz ein.
    Das Thema der Podiumsdiskussion lautete „Wohnen in Köln“.

    Auf dem Podium diskutierten unter der Moderation von Susanne Ebrahim

    • Franz Corneth (Mieterbund)
    • Kathrin Möller (GAG)
    • Bernd Preuss (WSK)
      und
    • Monika Rösener (ver.di)

    über Wege und Möglichkeiten, bei wachsenden Einwohnerzahlen in Köln mehr und schneller Wohnungen insbesondere im sozialen und im preisgedämpften Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen.
    In der Diskussion wurde deutlich, dass der Rückzug der Politik aus der Steuerung des Wohnungsmarkts zu einer Verknappung von Wohnraum und zu enormen Preissteigerungen geführt hat. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es kaum noch möglich, bezahlbaren Wohnraum im Stadtgebiet zu finden. Und auch in den Umlandgemeinden steigen die Preise immer mehr und das Wohnungsangebot wird knapp.

    Diese Entwicklung bedroht die Zukunftsentwicklung der Stadt. Eine stärkere politische Steuerung und wohnungspolitische Einflussnahme ist erforderlich.

    Bernd Preuss von der Wohnungsbaugesellschaft des Stadtwerke-Konzerns stellte eindrucksvoll dar, welche Vorteile eigener Wohnungsbau von Unternehmen hat - sowohl für die Beschäftigten als auch für die Firmen.

    Unter diesem Blickwinkel wird sich der ver.di Ortsverein Köln weiter mit dem Thema beschäftigen, die kommunalpolitische Diskussion führen und ein stärkeres Engagement der großen (und auch der kleineren) Arbeitgeber in Köln beim Wohnungsbau für ihre Beschäftigten anregen.