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Für eine gerechte Gesellschaft

Soziale Gerechtigkeit

Für eine gerechte Gesellschaft

ver.di-Landesbezirksleiterin NRW als Erstunterzeichnerin des Aufrufs „Für eine gerechte Gesellschaft“

Mit dem heutigen „Aufruf für eine gerechte Gesellschaft für alle“, unterstützen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler die Forderung nach einer sozial gerechteren Politik. Die Initiative soll Auftakt zu einer Kampagne sein, die bis zu den Bundestageswahlen von verschiedenen Aktionen begleitet wird. Zu den Erstunterzeichnern gehört neben dem Vorsitzenden der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Bsirske auch die ver.di-Landesbezirksleiterin NRW, Gabriele Schmidt, die sich für eine stärkere soziale Ausrichtung der Politik, hin zu mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit einsetzt.

„In Zeiten prekärer Arbeitsverhältnisse, eines großen Niedriglohnsektors, ungerechter Bezahlung überwiegend von Frauen – insbesondere in sozialen und pflegerischen Berufen und einem Rentenniveau, dass immer mehr Menschen in die Altersarmut führt, fühlen sich die Menschen abgehängt. Deshalb müssen wir ein Zeichen setzen und gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft eintreten“, mahnt Schmidt. „Gute Arbeits- und Lebensbedingungen, wie z. B. die Schaffung von ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum und der Zugang zu Bildung, Mobilität und kulturellen Angeboten sind Grundvoraussetzung, um der Spaltung der Gesellschaft entgegen zu wirken. Rechte Parteien werden stärker und ihre Ideologien fallen auf fruchtbaren Boden, wenn sich die Zukunftsperspektiven der Menschen nicht deutlich verbessern.“

Die Initiatorinnen und Initiatoren des Aufrufes sammeln in den nächsten Wochen Unterschriften und fordern zur inhaltlichen Diskussion auf, um die Politik zum Umdenken zu bewegen.

Die soziale Schieflage müsse beseitigt werden. „Mit einer gerechten Steuerpolitik, bei der die reichsten Mitglieder unserer Gesellschaft angemessen an den Kosten beteiligt werden, könnten zusätzliche Gelder gewonnen werden, die zur Lösung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme dringend gebraucht werden“, erklärt Uwe Foullong, Mitinitiator des Aufrufes für eine gerechtere Gesellschaft. „Alle Unterstützerinnen und Unterstützer können ihre Unterschrift und inhaltliche Rückmeldungen auf http://www.gerechte-gesellschaft.de abgeben und damit unsere Botschaft mittragen.“

Die Homepage zum Aufruf: www.gerechte-gesellschaft.de