Gemeinsam durch die Krise!

    ver.di fordert verbindlichen Gesundheitsschutz

    Friseurhandwerk

    ver.di fordert verbindlichen Gesundheitsschutz

    Friseursalons sollen wieder öffnen. Was für viele ein lang ersehnter Augenblick ist, stellt die Friseur*innen vor große Herausforderungen: Wie kann ich mich selbst und die Kund*innen vor einer Infektion schützen? Wie sieht ein die größtmögliche Sicherheit bietendes Wiedereröffnungskonzept aus? Was reicht aus, um hinreichend Gesundheits- und Hygieneschutz zu bieten? Werden die erforderlichen Mittel hierfür vorhanden sein?

    Neben der Freude und Erleichterung, wieder Gehälter zu beziehen, Einnahmen zu erzielen und die Kund*innen wieder bedienen zu können, schwingt bei den Beschäftigten mit der Wiedereröffnung der Salons auch viel Verunsicherung und Angst mit.

    Es bedarf daher eines verbindlichen und den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechenden Gesundheitsschutzkonzeptes zur Wiedereröffnung der Salons. Die Verantwortung dafür, zu beurteilen, was dem Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus genügt, darf nicht an den/die einzelne/n Friseursalonbetreiber*in abgetreten werden. Hier ist die Politik in der Pflicht, für einen einheitlichen Standard zu sorgen, der die Anstrengungen zur Eindämmung der Infektionszahlen nicht konterkariert. Die hierfür erforderlichen Mittel wie z.B. Handschuhe und Atemschutzmasken auch für die Kund*innen müssen den Friseursalons jederzeit und in ausreichenden Mengen zur Verfügung gestellt werden.

    Zugleich soll aber auch jeder/jede Salonbetreiber*in entscheiden können, ob er/sie die Gefahrenlage für einer Wiedereröffnung als zu groß für sich, die Kund*innen und vor allem die Mitarbeiter*innen einschätzt und daher nicht zu kommender Woche öffnet. Die Mitarbeiter*innen aber auch der/die Betreiber*in dieser Salons, müssen dennoch finanziell durch ein erhöhtes Kurzarbeitergeld und durch entsprechende Hilfen für den/die Betreiber*in abgesichert werden.

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