Handel

    ver.di übergibt Forderungen vor dem Arbeitgeberverband in Köln

    Tarifrunden Handel 2021

    ver.di übergibt Forderungen vor dem Arbeitgeberverband in Köln

    Zum Start der Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel
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    Am Freitag (30.4.) beginnen die Tarifverhandlungen im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel. Beschäftigte der Branche überbringen deshalb am Donnerstag (29.4.) vor dem Arbeitgeberverband in Köln ihre Forderungen zur diesjährigen Tarifrunde. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) fordert für die rund 336.000 Be-schäftigten, darin enthalten sind etwa 45.000 geringfügig Beschäftigte, 4,5 Prozent mehr Gehalt, Lohn und Auszubildendenvergütung, plus 45 Euro im Monat. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. Außerdem fordert ver.di von den Arbeitge-bern des Groß-und Außenhandels die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbind-lichkeitserklärung (AVE) der Tarifverträge.

    Weil wir es verdient haben!

    „Die Beschäftigten erwarten in Nordrhein-Westfalen ein Angebot von der Arbeitgeber-seite, das die enormen Leistungen der Kolleg*innen widerspiegelt – insbesondere auf-grund der gestiegenen Arbeitsbelastungen in der Krise. Der Groß- und Außenhandel ist der heimliche Riese der deutschen Wirtschaft und hat im vergangenen Jahr mehr als 1,316 Billionen Euro umgesetzt. Dieser immense Umsatz ist in erster Linie den Beschäf-tigten zu verdanken. Ohne sie läuft nichts. Sie sorgen dafür, dass die Regale in den Ge-schäften gefüllt sind, die Baustellen laufen und die Apotheken mit Medikamenten ver-sorgt werden. Deshalb haben sie eine deutlich spürbare Erhöhung verdient“, erklärte die ver.di Verhandlungsführerin Silke Zimmer

    „Mit der Aktion wollen wir unseren Forderungen heute Nachdruck verleihen. Wir hof-fen, dass dieses Zeichen bei den Arbeitgebern ankommt!“ sagt Kathrin Andreev, Ge-werkschaftssekretärin im Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen.

    Die Tarifverhandlungen beginnen am 30. April, um 11:00 Uhr in der Zeppelinallee 51, in 45883 Gelsenkirchen

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