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    Beschäftigte von H&M kämpfen weiter für einen Digitalisierungstarifvertrag

    H&M

    Beschäftigte von H&M kämpfen weiter für einen Digitalisierungstarifvertrag

    Hennes & Mauritz ver.di Hennes & Mauritz  – #gute.arbeit.mit.zukunft


    Nachdem bereits am 30. November 2021 rund 1000 Beschäftigte des Einzel- sowie des Groß- und Außenhandels auf zentralen Streikkundgebungen in Werne und Rheinberg zusammengekommen sind, gehen auch in dieser Woche die Aktivitäten im nordrheinwestfälischen Einzelhandel weiter. Beschäftigte aus Filialen des Textilunternehmens H&M in Bonn, Bad Godesberg, Köln, Hohe Str. und Schildergasse, und Aachen legen am Donnerstag und Freitag (23.-24.12.21) ihre Arbeit nieder. Sie wollen einen Digitalisierungstarifvertrag durchsetzen, um die rasanten Veränderungen von Arbeitsprozessen im Sinne der Beschäftigten mitzugestalten.

    Nachdem in der Corona-Pandemie die Umsetzung von Digitalisierungsprozessen in ihrem Unternehmen in einem unglaublichen Tempo umgesetzt wurden, fordern die Beschäftigten bei H&M jetzt den Abschluss eines Digitalisierungstarifvertrags. Dieser soll u.a. die Beteiligung an einer nachhaltigen Beschäftigungssicherung regeln und den Anspruch auf Qualifizierung sichern. „Wir wollen Digitalisierung nicht verhindern, sondern mit und für die Beschäftigten gestalten.

    Bei der Einführung und Gestaltung von digitalen Arbeitsprozessen bedarf es Mindeststandards, um die Beschäftigten auf den Weg in einen digitalen Arbeitsalltag mitzunehmen“, erklärt Gewerkschaftssekretär Özcan Özdemir