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Urabstimmung in den Lokalredaktionen

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Urabstimmung in den Lokalredaktionen

Die Kollegen fordern, die Anerkennung der bestehenden Flächentarifverträge für alle Beschäftigten.

In der Tarifauseinandersetzung bei der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG) von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau rufen die Deutsche Journalistinnen-und Journalisten-Union (dju) in ver.di und der DJV ihre Mitglieder zur Urabstimmung auf. Sie findet am Montag, 5. Februar, statt. An diesem Tag sind die Redakteurinnen und Redakteure sowie die Redaktionssekretärinnen und -sekretäre der RRG auch erneut zu einem eintägigen Warnstreik zur Durchsetzung ihrer Tarifforderungen aufgerufen.

Mit dem Aufruf zur Urabstimmung reagieren die Gewerkschaften einen Tag vor der nächsten Verhandlungsrunde auf die anhaltende Weigerung der Arbeitgeberin, den Forderungen der Beschäftigten nach Rückkehr zu den Flächentarifverträgen der Branche und nach einem Ende der Mehrklassengesellschaft in den Redaktionen erkennbar entgegenzukommen.

„Die Geschäftsführung der RRG beharrt bislang weiter darauf, Gehälter, die von den Regelungen der Flächentarifverträge deutlich abweichen, zu zementieren“, kritisiert Christof Büttner, Landesmediensekretär von ver.di NRW. „Die Arbeitgeberin muss nun endlich ein vernünftiges Angebot unterbreiten, damit die Tarifparteien aufeinander zugehen können.“

Der nächste Termin der Tarifverhandlungen der RRG ist am morgigen Freitag, 2. Februar, in Leverkusen.

Die Rheinische Redaktionsgemeinschaft ist eine tariflose Tochtergesellschaft des Medienhauses DuMont Rheinland und des Heinen-Verlages. Die Redaktionen der RRG produzieren seit 2014 die lokalen Inhalte von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau für den Rhein-Sieg-Kreis, den Rhein-Erft-Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis, das Oberbergische und für die Eifel.